Mrz
31
2010

Das blogengine.net themes megapack…

hat mich gerettet :-)

Nachdem mir vorgeführt wurde wie ein frisch aufgesetztes Blog aussehen kann, hatte ich das intensive Bedürfnis nach mehr Farbe in meinem eigenen Blog. Ergo: Ein neues Theme musste her.

Ich finde ja, dass blogengine.net themes wirklich schwer zu finden sind, aber hat man sie erst einmal gefunden, ist ihre Installation supereinfach mit einer Kopie im themes-Unterverzeichnis bewerkstelligt.

Ach ja… Themes… Eine wirklich grosse Ladung, ausgesprochen schöner Themes habe ich dann hier gefunden: http://blogenginethemes.codeplex.com/ Linktipp!

Mrz
31
2010

Die bloggende Koboldmama

imageIch hatte mich ja schon einmal über meinen neuen Lebensgefährten geäußert… (klettert seit nicht ganz einer Woche mein Bein hoch :-)

Im Blog meiner Liebsten, auf deren Können mein Kobold (Spitzname Poldi…) basiert, treibt er jetzt auch sein Unwesen. Er und eine kleine Auswahl ihrer anderen Projekte. Viel Spass beim Durchklicken.

Ich bin seit diesem Blog jetzt wieder auf Stylesheetsuche. Ihrs sieht einfach vieeeeeel bunter und symphatischer aus, finde ich. Hmpf.

Mrz
29
2010

Kann man Religionen diffamieren?

Zur Zeit gibt es bei der UNO wohl Bemühungen, die Diffamierung von Religionen als neue Form des Rassismus zu brandmarken. (Ein wenig – sprachlich zugegebenermassen holprigen – background kann man hier nachlesen)

Mein erster Gedanke dazu war: Jawohl, richtig so. Schließlich ist es ja in der Tat so, dass gerne auf Religionen, momentan bevorzugt dem Islam, rumgehackt wird um im Grunde rassistische Resentiments durchzusetzen.

Aaaaaaber… Diffamierung ist das Verbreiten von Meinungen und Gerüchten und da frage ich mich schon, wie man eigentlich selbiges so abgrenzen kann, dass nicht plötzlich die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird?

Überhaupt: Warum nicht auch gleich Parteien vor Diffamierung schützen? Uh… oh…

Außerdem: In vielen Ländern (so z.B. auch in Deutschland) ist Gotteslästerung und die Verletzung religiöser Gefühle ohnehin unter Strafe gestellt. Einfach mal selbst nachlesen:

§ 166
Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.


Reicht das nicht völlig?

Ich bin jedenfalls dagegen, noch mehr Regeln aufzustellen, was gesagt werden darf und was nicht. Es gibt meiner Meinung nach ohnehin schon zu viele Einschränkungen und mehr als genug Schutz für religiöse Meinungen.

Mrz
29
2010

TMA02 liegt hinter mir… auf ins neue Kapitel

Ich habe ein paar Tagen vor mir, an denen ich leider nicht die Gelegenheit haben werde, gezielt an meinem TMA02 weiterzuschrauben. Ergo habe ich vorgestern meinen momentanen Arbeitsstand hochgeladen und hoffe jetzt auf eine bessere Wertung als beim letzten mal. (Ich habe allerdings wirklich überhaupt kein Gefühl dafür ob meine Arbeit gut war oder nicht… hmpf…)

Das nächste Kapitel namens “Connected Lives” wird mit dem Themenkreis Identity anfangen. Beides wirklich interessante Bereiche und ich freue mich wirklich schon darauf. Mit meinem Tutor habe ich inzwischen einen (nennen wir es mal so) intensiven Mailaustausch gehabt und hoffe jetzt sehr, dass unsere Anlaufschwierigkeiten damit aus der Welt sind.

Mrz
29
2010

Shit happens :-)

Ich finde http://9gag.com ist ein allgemein sehr unterhaltsames Bilderblog. Hier mal eine Impression daraus… “Religions of the world” :-)

Mrz
27
2010

Die GEZ kanns einfach nicht glauben…

… dass wir immer noch keinen Fernseher besitzen.

Seit ich meinen Fernseher vor Jahren entsorgt habe (übrigens: Die GEZ verlangt in so einem Fall tatsächlich eine Auskunft darüber _was_ man mit dem Gerät angestellt hat), bekomme ich in regelmäßigen Abständen zunehmend unfreundlich formulierte Anschreiben, die mich darauf hinweisen, dass ich mich strafbar mache, sollte ich inzwischen nun doch wieder ein TV Gerät haben und es nicht anmelden.

Daher solle ich doch den jeweils beigefügten Fragebogen ausfüllen und mir damit “weitere Unannehmlichkeiten ersparen”. Grmblf.

Das Ding ist: Die gehen einem nicht von den Hacken! Ich habe mich jetzt mal ein wenig schlau gemacht ob ich die Schreiben eigentlich sicher ignorieren kann und fand letztlich eine ganze Reihe von Informationen (nicht zuletzt im Rundfunkstaatsvertrag)

Am kompaktesten wird der Sachverhalt hier in der FAQ des Datenschutzzentrum Nordrhein-Westfalen zusammengefasst: https://www.datenschutzzentrum.de/faq/gez.htm#5 

Zusammengefasst: Sobald man IRGENDEIN GEZ pflichtiges Gerät betreibt (also ein Radio, oder auch ein sogenanntes “neuartiges Rundfunkempfangsgerät” wie ein Handy oder einen PDA mit Internetzugang), darf man von der GEZ angeschrieben werden.Überhaupt: Allein durch die genannte Auswahl an Geräten wird aus der GEZ Einstiegsgebühr eher so eine Art Zwangssteuer. Ich frage mich, warum es nicht auch so gehandhabt wird und die sich den GEZ Apparat sparen.

Auskunftspflichtig ist man jedenfalls – korrekte Anmeldung aller Geräte vorausgesetzt - wohl nicht, zumindest nicht wenn es nach der Aussage der Brandenburgischen Landesdatenschutzbeauftragten geht.

Ich für meinen Teil habe dem aktuellen Schreiben jezt eine Notiz beigefügt, dass ich bitte, von weiteren Nachfragen abzusehen und verspreche, mich ggf. proaktiv zu melden.

Sie werden in 5 Monaten wieder schreiben, seufz.Nervig das.

Mrz
26
2010

Woran glauben Atheisten?

Ich bin seit neuestem auf dem Podcast Trip… meine morgendlichen S-Bahnfahrten gehören den Zeit Audioartikeln, Bayern 2 Radio Wissen, der Audioversion von heute.de und den ABC Worldnews. Macht richtig Spass und ich fühle mich rundum informiert sobald ich in Lohhof aus der Bahn steige.

Überhaupt finde ich Radio Wissen auf Bayern 2 sehr gelungen. Da ging es kürzlich darum, was Atheisten im Unterschied zu religiösen Menschen eigentlich glauben. (hier nachhören)

Darin kommt Prof. Dr. Armin Nassehi zu Wort und hilft bei der Definition und Verortung der verschiedenen Begrifflichkeiten. War sehr angenehm anzuhören.

Er nimmt keine Position in die eine oder andere Richtung ein, aber er stellt irgendwann fest, dass die grundsätzliche Diskussion zwischen Atheisten und Religiösen daran krankt, dass sie mit völlig unterschiedlichen Denk- und Argumentationsmuster agieren.

Irgendwann trifft er allerdings eine Aussage, die bei mir immer noch nachhallt: “Sie [die atheistischen Theorien] haben nicht akzeptiert und können nicht verstehen, dass eine Glaubensaussage/eine religiöse Aussage etwas anderes ist als eine naturwissenschaftliche Aussage. Die glauben, dass man mit Wissenschaft Gesamtsinnaussagen über die Welt machen können muss. Und das ist naiv.”

Hm…

Da werfen sich bei mir mehrere Fragen auf. 

1. Glauben Atheisten denn wirklich, dass man mit Wissenschaft Gesamtsinnaussagen über die Welt machen können muss?

Zumindest ich für mich muss das erst einmal verneinen. Gerade die Behauptung, es müsse einen Gesamtsinn geben, ist doch schon eine zutiefst religiöse, womöglich sogar DIE Kernannahme hinter den meisten Religionen. Ich als Atheist (also als Mensch, der behauptet zu wissen, dass es keinen Gott gibt) habe und hatte nie den Anspruch, Gesamtsinn in allem zu sehen. Warum können wir uns als Menschen nicht einfach mal hemmungslos der Annahme hingeben, dass alles auch zufällig sein könnte? Wer sich mit Erkenntnistheorie beschäftigt kennt ohnehin viele Mechanismen die darauf hindeuten, dass viele vermeindliche Zusammenhänge und Sinndeutungen auf Beobachtungs- oder Denkprozessen beruhen und nur wie sinnvolles Handeln scheinen.

Ich habe noch nie einen Atheisten gehört, der versucht hat, allgemeingültige Gesamtsinnaussagen zu treffen. Was Atheisten allerdings gerne tun: vehement auf unsinnige rekigiöse Aussagen hinweisen und dieses dann oft mit wissenschaftlichen oder logischen Argumenten. Ich finde es dabei schön zu sehen, dass Atheisten noch nie ein “Joker”-Argument nach dem Strickmuster “Die Diskussion kann man deswegen nicht führen weil Gott jenseits der menschlichen Logik und unseres Verständnisses liegt” benötigen.

Aber Gesamtsinn? Das ist doch in sich ein Konzept, dass eigentlich nur jeder für sich und rein emotional beantworten kann, oder?

2. Was genau ist der Unterschied zwischen einer religiösen und einer nicht-religiösen Aussage?

Sind nicht beides einfach nur Aussagen?
Wenn ich nun als Haupt-Unterscheidungsmerkmal den Gegenstand der Aussage annehme (also ob ich sage “Der Himmel ist blau” vs. “Es gibt ein Leben nach dem Tod”), so sehe ich immer noch nicht warum man derartige Aussagen nicht analytisch bearbeiten, widerlegen oder auch als sinnfrei entlarven kann.

Ich vermute, es gibt richtige, falsche und neutrale Aussagen, jeweils in der Geschmacksrichtung “belegbar”, “wiederlegbar” und “indifferent”.

 

Ein paar Links zum Thema:


Bund für Geistesfreiheit (BfG): http://www.bfg-bayern.de/dragonfly/index.php 

Lehrstulseite von Prof. Dr. Armin Nassehi: http://www.ls1.soziologie.uni-muenchen.de/index.html’

Radio Wissen “Faszination Glauben”: http://www.br-online.de/bayern2/radiowissen/radiowissen-atheismus-glauben-ID1267539491608.xml

The Internet Sacred Text Archive: http://www.sacred-texts.com/

Wikipedia zu “Atheismus”: http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus

Mrz
26
2010

Gestern war es so weit…

Ich habe meinen Geburtstagsgutschein eingelöst :-)

image Ganz konkret heisst das, nach 34 Jahren bin nun auch ich endlich tätowiert und mein Tattoo sieht grossartig aus!

Gestern war ich 2h beim Moosburger Tattoostudio in Begleitung der Kids und meiner Liebsten damit beschäftigt, mir nebenstehenden Kobold stechen zu lassen und hatte einen Mordsspass mit tausend und einer Anekdote aus dem bewegten Leben des “Meisters”. (Und Tätowierer erleben lustige Sachen :-)

Die Prozedur war weniger schmerzhaft als ich befürchtet hatte (auch wenn ich die Behauptung des Tätowierers irgendwie nicht ganz glaube, es sei in etwa mit einer Epilation vergleichbar). Jetzt muss ich das gute Stück noch eine Woche lang alle vier Stunden liebevoll eincremen bis die Haut abgeheilt ist und kann dann anfangen mir den zweiten Kobold zu Weihnachten zu wünschen ;-)

Stolz bin ich auf jeden Fall schon mal, hat mir das Motiv meine Liebste doch höchstpersönlich entworfen und mir damit ein einzigartiges Geschenk gemacht… Hach… Mein Leben macht Spass grad…

*freu*

Mrz
25
2010

Donnerstagsnachmittagslinks

Fun: Der zweite Weltkrieg als Facebook Pinwand-Dialog. Sehr cool…

Bild: Wie Entwickler andere Entwickler sehen. Zum Schießen. (Ich gebs ja zu… den Link habe ich auch in meinem Geschäftsblog gepostet :-)

Text: Ich war früher der Schweiz gegenüber echt positiv gestimmt. Nach Minarettverbot und jetzt dem “Killerspiel” Verbot revidiere ich feierlich meine Meinung.

Video: Photoshop bekommt ein neues Fill-Tool spendiert, das wirklich ein bißchen nach Zauberei aussieht…

Text: Es gibt nicht nur eine Miss Atomic Bomb sondern auch ein auf einer US Regierungswebseite zum Download angebotenes Paper mit Fotos dazu. Find ich bombig :-)

Portal: BBC hat ein Portal rund zum Thema “Power of the Internet” online. Superinteressant.

Mrz
22
2010

TMA02: Schwere Geburt…

Mit freundlicher Unterstützung meines Jet Lags (10 Tage in USA, 9 bzw. 8h Zeitunterschied) verbringe ich gerade eine Nachtschicht an meinem Social Science Essay und schwitze Blut und Wasser…

Es ist diesmal eine wirklich schwere Geburt, da allein schon das Thema eine komplette freischwebende Definitionslandschaft ist. Unser Tutor ist auch eher zurückhaltend (um freundlich zu bleiben).

“Discuss” heisst dabei laut Assignment Booklet, dass wir zwei Seiten gegenüberstellen sollen. Hm…

“Power”, also Macht, ist ein Terminus, der in epischer Breite definierbar ist, jeder Aspekt für sich hölleninteressant, aber leider nicht sehr zielführend wenn es um meinen Essay geht. Daher habe ich jetzt mal die Definition von Max Weber zugrunde gelegt: “the ability to exert control over people, even against their will” (Oxford Dictionary of the Social Sciences)

“Benefits and losses”: Deren Verteilung ist gefragt. Da wir eine Consumer Society betrachten, definiere ich Benefits and losses als die Möglichkeit (oder Unmöglichkeit) zu vorteilhaften Bedingungen (oder überhaupt) zu konsumieren. Das ist eine sehr wackelige Definition für mein Empfinden, aber irgendwann muss ich es auch mal einfach halten, sonst sprengt mein Aufsatz den Rahmen…

Schließlich noch die “Consumer Society”: Diese definiere ich als eine Gesellschaft (interessanterweise ist ja noch nicht mal die Definition des Wortes “Society” garantiert… seufz…aber naja) die sich in ihren Regeln, Werten und Statusdefinitionen an Konsum (und der Fähigkeit zu Konsumieren) orientiert.

Jetzt nur noch die Rolle von Macht und ihren Einfluss definieren und schon…. Du hast keine Chance, aber nutze sie…

So. Genug rumgeheult und vor mich hin-prokrastiniert. Ich fabulier dann jetzt mal weiter :-)

Was soll das hier?

Das hier ist ein sogenanntes Web-Log (oder Blog) in dem Dirk Primbs sich selbstdarstellerisch, gelegentlich witzig und manchmal auch zynisch-unfreundlich über eine breite Spanne an Themen ausläßt. Von Religion über Politik bis Technik, Fernstudium und Patchwork 2.0 reicht die Bandbreite, macht da aber nicht halt. Ein Kraut-und-Rübenblog sozusagen. Trotzdem interessant, glaubt Dirk...

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