Apr
16
2011

7 Wege, sein Englisch (für ein Englisches Studium) zu verbessern

Wer vor der Entscheidung steht, ein Fernstudium zu starten fragt sich vielleicht auch, ob es nicht auch von Vorteil wäre, das gleich an einer englischsprachigen Universität zu machen. Schließlich belegt ein Fernstudium im Ausland nicht nur das eigene Organisationstalent oder die Selbstdisziplin sondern auch gleich die Sprachkenntnisse und die Fähigkeit, komplexe Texte in Englisch zu analysieren und zu verfassen.

Allerdings kann das auch ganz schön einschüchternd sein. Zu der Unsicherheit ob der Stoff zu bewältigen ist kommt schließlich auch noch die Frage ob Vokabular und Grammatik ausreichen.

Zum Glück gibt es eine Vielzahl bewährter Methoden sein Englisch aufzupolieren…

Hier ein paar Vorschläge, die für mich ganz gut funktionieren:

  1. Englisches Inforadio hören
    Es gibt eine Vielzahl an Internet Radio Stationen, die sehr hörenswerte textbeiträge bringen. NPR Radio ist da ganz vorne und jederzeit einen Tipp wert…
  2. DVDs im Originalton mit _ENGLISCHEN_ Untertiteln schauen
    Auf gar keinen Fall mit Deutschem Untertitel! Schaut Euch Filme im Englischen Original an und wenn ihr das Gefühl habt, nicht mitzukommen, schaltet die Englischen Untertitel zu! Ihr werdet feststellen, dass ihr ziemlich bald keine Synchronisationen mehr ertragen könnt und das Hören von Englischen Stimmen schnell zur Gewohnheit werden wird. Vielleicht einfach mal den Lieblingsfilm (also einen Streifen, den man sowieso schon 20x gesehen hat und eigentlich gar nicht zu oft schauen kann) wählen… Das ist ein Effekt, der sogar bei Kindern gut funktioniert: Einen Film, den man gut kennt einfach nochmal im Original schauen ermöglicht direkt das Englisch mit den noch frisch in Erinnerung befindlichen deutschen Vokabeln zu verbinden.
  3. Englische Comics
    Comics sind generell leichter zu lesen als Bücher und dank der Bildspracher werden sich viele Vokabeln erschließen. Selbstredend sollte es vielleicht nicht grad Mickey Mouse sein sondern schon mindestens Asterix oder im Idealfall vielleicht sogar irgendeine “erwachsene” Comicreihe… Man bekommt Englische Comics am bequemsten per Amazon als UK Direktimport Smile
  4. Serien auf DVD kaufen und jeden Teil erst Deutsch, dann Englisch schauen
    Serien haben den Vorteil, kürzer als Filme zu sein. (Siehe dazu auch Tipp 2). Jedenfalls hat man bei Serien irgendwann den Akzent der Darsteller im Ohr und kann sich so besser auf das reine Verstehen konzentrieren.
  5. Ein Englisches Blog schreiben
    Bringt nicht nur mehr Reichweite sondern macht eine Menge Spaß… Und man kann ja mit kurzen Artikeln beginnen und sich langsam steigern.
  6. Englische Nachrichtenportale lesen.
    Hat den Vorteil, dass man viele Meldung schon aus dem hiesigen Sprachraum kennen dürfte und daher gut Namen von Vokabeln unterscheiden kann…
  7. Kein Englisch-Deutsch Wörterbuch verwenden sondern ein rein Englisches wie das Collins Dictionary in dem Englische Begriffe ganz wie im Duden mit kurzen Englischen Beschreibungen erklärt werden.

Abschließend noch ein letzter Tipp: Es mag zwar nützlich sein, ein Wörterbuch zur Hand zu haben. Aber löst Euch besonders am Anfang von dem Anspruch, jedes Wort verstanden haben zu müssen… Einfach weiterlesen ist besser als jedes Wort nachschlagen. Denn oft erklären sich Worte irgendwann von alleine aus dem Zusammenhang während ständiges Nachschlagen den Spaß an der Sache schnell zunichte macht…

Kommentare (1) -

Lars

Das mit den englischen Filmen/Serien und Untertitel kann ich nur bestätigen. Ich war in Englisch in der Schule sehr schlecht und hatte wirklich Bedenken vor den englischen Anteilen in meinem Informatikstudium, allerdings habe ich dann zum Ende der Oberstufe angefangen mir meine DVDs auf Englisch anzugucken und hatte im Studium und auch jetzt absolut keine Probleme mehr mit der englischen Sprache (hab dann sogar mehrere englischsprachige Vorlesungen und ein englischsprachiges Seminar an der Uni besucht...). Mittlerweile merke ich gar nicht mehr, ob ein Text in Englisch oder in Deutsch verfasst ist und surfe deswegen privat und im Beruf auch gezielt englischsprachige Informationsquellen an, da diese in der Regel deutlich informativer und genauer als deutsche Übersetzungen sind.

Und wenn man gerne Filme und Serien anguckt, hat das ganze noch einen weiteren Vorteil: Man sieht die Sachen deutlich früher und die DVDs sind auch deutlich günstiger als in Deutschland (gibt so extreme Beispiele wie 15€ für eine komplette Staffel in UK und fast 30€ für eine Halbstaffel hier in Deutschland).

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Was soll das hier?

Das hier ist ein sogenanntes Web-Log (oder Blog) in dem Dirk Primbs sich selbstdarstellerisch, gelegentlich witzig und manchmal auch zynisch-unfreundlich über eine breite Spanne an Themen ausläßt. Von Religion über Politik bis Technik, Fernstudium und Patchwork 2.0 reicht die Bandbreite, macht da aber nicht halt. Ein Kraut-und-Rübenblog sozusagen. Trotzdem interessant, glaubt Dirk...

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