Jul
25
2011
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, habe ich die Blogosphäre zur Zeit um ein neues Blog, dem Sonnenseitensucher, erweitert (ob sie davon bereichert ist, bleibt abzuwarten). Nachdem “Everything Dirk” ein schönes Forum ist um einen Blick “hinter die Kulissen” zu tun und vielleicht den einen oder anderen zu ermuntern auch ein Blog zu starten, wollte ich hier ein wenig ausbreiten welche Gedanken ich mir bis hierhin gemacht habe… Feedback ist natürlich wie immer herzlich willkommen!
Doch vielleicht zunächst zur ersten Hauptfrage:
Warum eigentlich noch ein Blog?
Dafür gab es eine ganze Reihe Gründe:
- ich wollte mich thematisch fokussieren (das kann ich in ED vergessen…)
- in den letzten Jahren habe ich viel über das Bloggen und Schreiben gelernt. Ein neues Blog gibt mir die Chance, das alles einfließen zu lassen.
- das Thema des Blogs liegt mir tatsächlich am Herzen (dazu später mehr…)
- zwei andere meiner Projekte sind kürzlich zu Ende gegangen und ich hatte Lust etwas Neues zu beginnen…
Reicht das? Mir schon fürs erste 
Worum soll es in dem neuen Blog also nun gehen?
Ich möchte darüber schreiben, wie es sich mit einer Glas-Halb-Voll-Mentalität lebt und welche Ideen dabei helfen. Meine Themen werden Self-Improvement, Zeitmanagement, Sport, Lebenskünstlertum etc. sein. Warum? Weil ich da glaube tatsächlich etwas beitragen zu können. Außerdem gibt mir dieser Themenkreis die Möglichkeit, ausführlicher zu schreiben, Themen nach und nach einzukreisen und vielleicht manchmal wirklich jemandem mit einer Idee weiterzuhelfen…
Für wen schreibe ich?
Das ist eine Frage, die ich mir bei Everything Dirk mit “Für jeden, den es interessiert” beantworten kann, die aber beim SSS zwangsläufig anders zu beantworten ist. Ich schreibe für Menschen, die daran glauben, dass ihr Leben nie stehen bleibt und es in ihrer Hand ist, die Reise für sich und andere so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier ein paar Eigenschaften meiner Leserschaft:
- Neugierig
- Optimistisch
- “Lifelong Learner”
- Menschenfreund…
- …mit leichtem Hang zum Philosophen…
- … und Hobby-Psychologen *g*
Dann also los?
Ganz so schnell geht es dann leider doch nicht. Für mich war es noch wichtig, mir Gedanken über die Art von Artikeln und Inhalten klar zu werden und zu definieren, wie oft ich posten will. Ich wollte ein Blog schaffen, dass sich von meinen anderen Blogs optisch abhebt und weit weniger Fremdinhalte sharen als etwa in diesem Blog hier.
Aus der oben beschriebenen Zielgruppe kann man schon einiges thematisch ableiten. So verbieten sich allzu geekige Posts, genauso scheiden die typischen Blogger-Themen wie Netzpolitik, Gadgets oder Tagesgeschehen weitgehend aus. Meine Posts sollen ihre Aktualität behalten, dürfen sich also nicht an Themen orientieren, die morgen schon wieder abgeschrieben sind.
Gleichzeitig sollen meine Postings einigermaßen leicht konsumierbar und nützlich sein.
Eigene Erfahrung und ein wenig Recherche im Netz brachten dann den Entschluß hervor, Posts mit 300-500 Worten (dieser hier hat ca. 550) zu favorisieren. Die Grafiken und Bilder des Blogs werden nach Möglichkeit selbstgemacht sein. Meine Sketchnotes geben eine Masse an Screenbeans her und ich werde für jeden Blogpost Neues zeichnen. Das macht schon jetzt Spaß, ich freue mich schon darauf, eine kleine Clipartsammlung aus den ganzen kleinen Grafiken zu schnüren 
Aus der Länge der Posts läßt sich noch etwas ablesen: Der Durchsatz muß geringer sein um die Qualität zu sichern. 2-3x pro Woche scheint mir angemessen zu sein.
Fassen wir also zusammen…
das inhaltliche Konzept
- 2-3 Posts/Woche
- Thematisch zeitloses zum Thema Selbstverbesserung aus der Sicht von Arbeit, Familie, Psychologie, Philosophie, Sport, Lifestyle etc.
- 300-500 Worte pro Post
- Illustrationen und Grafiken aus eigener Hand
- Inhalte komplett selbst erstellt (Ausnahme vielleicht gelegentliche Guest-Posts)
Was meint ihr? Klingt das einigermaßen sinnig?