Apr
20
2012

Kampf der EMail Sklaverei!

Dies ist ein Re-Post eines Artikels aus dem Schwesterblog “Sonnenseítensucher”, im Original noch begrenzte Zeit hier nachzulesen

imageIch weiß noch genau wie es war als ich meinen ersten eMail Account hatte. Kaum je eine Mail verirrte sich in meine Inbox und ich begann die verschiedensten Newsletter und Maillinglisten zu abonnieren. Kindliche Freude überkam mich bei jeder elektronischen Diskussion… Lang lang ist’s her.

Heute sieht die Welt anders aus. Wer nicht sehr bewusst mit seinen eMails umgeht, der ertrinkt ganz schnell in einer Flut aus Nachrichten deren Relevanz und (Un-)Wichtigkeit sich leider erst erschließen nachdem man sie gelesen hat.

Bei meinem persönlichen Kampf um Hoheit in meiner Inbox ging ich durch verschiedene Entwicklungsstufen. Von der urtümlichen Ein-Ordner-Inbox ging ich über zu absenderorientierten Ordnerstrukturen, themenbezogenen Strukturen, Ordnerhierarchien basierend auf der Wichtigkeit/Dringlichkeit der Nachrichten bis ich bei meinem persönlichen System anlangte, das immerhin schon knapp 2 Jahre wunderbar funktioniert.

Was für mich klappt, funktioniert ja vielleicht auch für Andere. Daher werde ich in den nächsten Tagen nach und nach eine kleine Beschreibung meiner Selbstorganisation posten, beginnend heute mit den drei wichtigsten Grundtipps:

Schritt 1: Weniger ist mehr

Sprecht mir nach: “Ich muss nicht jede Mail gelesen haben. Wirklich wichtige Informationen werden mich erreichen weil sie über mehr als einen Kanal übertragen werden!”

Sprecht das jedes einzelne Mal wenn Euch Zweifel überkommen, denn genau so ist es. Ich weiß wovon ich spreche, denn als ich beschloss mein Mailsystem umzustellen war ich auf beinahe 40 Maillinglisten registriert und hatte das sichere Gefühl, ich müsse da drauf sein um ja nichts wichtiges zu verpassen. Die letzten zwei Jahre lehrten mich, dass 12 Listen auch ausreichend sind und ich trotzdem nichts verpasse. Aber das war ein Lernprozess der sich anfangs schwierig anfühlt.

Trotz allem ist dieser Schritt – ich nenne ihn Informationsdiät – der wichtigste von allen. Je weniger Mails reinkommen desto weniger Aufwand ist nötig. Es lohnt sich, genau zu prüfen welche Kommunikation man wirklich benötigt und ob die Information auch auf anderen Kanälen als Mail konsumiert werden kann.

Schritt 2: Tod den Benachrichtigungen!

Gehe zu Twitter, Facebook, LinkedIn und wo Du sonst noch angemeldet bist, begib Dich direkt dorthin und widerstehe der Versuchung mal eben kurz noch über die Timeline zu schauen… Dann wechsle in die Benachrichtigungseinstellungen und

DREHE ALLE MAILBENACHRICHTIGUNGEN AB!

Wer jetzt erschrocken die Luft angehalten hat möge sich Facebook einfach als Startseite im Browser einstellen und so mitbekommen was Neues an ihn geschickt wurde. Wichtig ist bei diesem Schritt wie schon beim Vorgänger, Kontrolle über die Nachrichtenflut zu bekommen. Social Media Dienste sind Meister darin, uns mit Erinnerungen und Nachrichten zu fluten. Die Kontrolle darüber zu übernehmen wann man sich damit beschäftigt hilft viel Zeit einzusparen.

Schritt 3: Stirb auch Du, Toast!

imageWenn Du, lieber Leser, so ähnlich bist wie ich, dann kommt Dir folgendes Szenario bekannt vor: Du sitzt an einer Aufgabe, die Du schon eine Weile vor Dir herschiebst weil Du sie eigentlich nicht machen möchtest. Deine Motivation dazu ist knapp über Null und trotzdem hast Du Deine Energie zusammengenommen, Dich hingesetzt und angefangen daran zu arbeiten. Während Du also missmutig beginnst kommt die Rettung: Ein “piling” gefolgt von einem Benachrichtigungsfenster (Toast) am unteren Bildschirmrand informiert Dich über eine gerade eingetroffene Mail. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten zu reagieren:

  • Die Mail bearbeiten (statt der gerade begonnen Aufgabe)
  • Den inneren Schweinehund erneut herunterringen und wieder anfangen (durch die kurze Ablenkung allerdings erst mal incl. erneutem sich-hinein-findens)

Es ist erwiesen, dass insbesondere dieser letzte Effekt, bekannt als Kontextwechsel sich sehr verlangsamend auswirkt. Am Schnellsten erledigen sich (auch ungeliebte) Aufgaben immer noch wenn man ohne Unterbrechung in einem Rutsch daran arbeitet. Daher: Weg mit dem Ding! In Outlook findet man die Einstellung dazu in den Mailsettings. Am Besten alles abstellen: Ton, Toast, Wechsel des Cursors, Symbol im Tray… Man kann Outlook jederzeit nach vorne holen und darin seine Mails bearbeiten. Der Unterschied ab jetzt ist nur: Wir bestimmen wieder wann wir das tun statt uns dazu auffordern zu lassen!

Apr
18
2012

Zur Zeit auf meinem Nachttisch

Ja, ich lese noch “klassisch”… Sprich: Statt einem Kindle ist auf meinem Nachtisch noch ein Stapel Bücher (die Dinger aus Papier) und meist auch überall sonst wo ich öfter Zeit verbringe.

Zur Zeit finden sich dort drei Bücher in ständigem Gebrauch und weil ich alle drei Bücher für sich genommen als Standardwerke und sehr gelungen bezeichnen würde, will ich sie hier mal aufführen (Links sind Affiliate Links):

No. 1 ist ein Buch in dem gesammelt eine schier unglaubliche Anzahl von Management und Businessmodellen beschrieben ist. In meinem Studium habe ich immer wieder Kurse in denen genau diese Modelle beleuchtet werden und gerade zur Zeit ist mit BZX629 und die demnächst kommende “Integrative Challenge” dazu ein 1a Anwendungsfall daraus…

Buch #2 hat mit meiner Marathon-Vorbereitung zu tun. Es ist sozusagen _das_ Standardwerk von Herbert Steffny, einem der bekanntesten Läufer Deutschlands (und des Trainers, der seinerzeit Joschka Fischer zum Marathon trainiert hat). Großartiges Buch!

Das dritte Buch in der Sammlung hat noch mal mit Sport zu tun, diesmal mit Klettern. Denn wenn ich wirklich Soloprojekte angehen möchte, sollte ich meine Technik (und Seilarbeit) im Griff haben. Ich will ja nicht Selbstmord begehen Smile

Apr
18
2012

B201 das Resit-Examen

Vielleicht ja für andere ebenso interessant:

Ich hatte letztes Jahr ja den unerfreulichen Fall, mein Examen für B201 vergeigt zu haben (35 Punkte… gnarg). Jetzt mitten in der Wieder-Auffrischung für mein Zweittermin nächsten Montag (drückt mir die Daumen!) fiel mir der Satz in der Assessment-Info auf, dass man Examen nur ein mal nachholen dürfe. Kurzzeitig hatte ich daraufhin eine Panikattacke… Falls ich nämlich ein zweites mal durchfallen würde, wäre dann mein Abschluss gefährdet?

Inzwischen wurde ich in diesem Punkt aber zum Glück durch meinen Tutor beruhigt. Ein weiteres Durchfallen hätte zur Folge, dass ich den ganzen Kurs wiederholen müsste. Das wäre für sich genommen zwar ärgerlich, ein absoluter Beinbruch aber nicht. Pfew…

Und durchfallen werde ich diesmal natürlich nicht. Zumindest nicht wenn ihr mir alle die Daumen drückt Smile

Apr
13
2012

5 sportfreie Fitnesstipps

Dies ist ein Re-Post eines Artikels aus dem Schwesterblog “Sonnenseítensucher”, im Original noch begrenzte Zeit hier nachzulesen

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Der römische Dichter Juvenal prägte einen Satz mit dem schon Generationen von Lateinschüler für die spätere Bildungsdemonstration ausgestattet wurden:

“Mens sana in corpore sano”

“Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper”

 

Man kann davon halten was man will, aber Recht hat er wohl gehabt, denn wer könnte abstreiten, dass ein kranker Körper uns massiv am Denken, Lernen und an Kreativität hindert.

Nun fühlt sich nicht jeder von uns zum Sportler berufen oder möchte seine Freizeit mit disziplinierten Trainingseinheiten verbringen. Trotzdem kann man mit ein paar ganz einfachen Kniffen schon viel erreichen, denn Juvenal hat nie behauptet, dass wir alle Athleten sein müssten. Nur gesund zu sein ist wirklich essentiell. Hier nun 5 Ideen, wie man seinem Körper im Alltag etwas Gutes tun kann ohne gleich ins Fitnesscenter zu müssen:

  1. Treppe statt Aufzug
    Bis zum 3. Stockwerk sollte es meiner Meinung nach fast schon peinlich sein mit einem Aufzug zu fahren. Je nach Modell kann es da schon mal länger dauern, auf dessen Ankunft zu warten als die paar Stufen gerade mal eben selbst zu nehmen. Der Körper hingegen dankt es einem. Nicht nur ist Treppensteigen ein idealer Beinstraffer sondern gleichzeitig auch kleine Trainingseinheit für Kreislauf, Bein und Gesäßmuskulatur. Ganz nebenher verbrennt Treppensteigen auch noch ein paar Kalorien und im Aufzug stecken zu bleiben ist ebenfalls ausgeschlossen.
     
  2. Ein Mittagsspaziergang im Freien
    Frischluft, Bewegung, Ablenkung von der Arbeitsroutine… Alles Vorteile, die ein kurzer Verdauungsspaziergang mit sich bringt. Außerdem hebt ein wenig Natur die Laune. So wurde beispielsweise in Studien nachgewiesen, dass regelmäßige Betätigung in freier Natur das Risiko einer depressiven Erkrankung massiv senkt. Also nichts wie los! Wann der beste Zeitpunkt für den kleinen Ausflug ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es muss nicht die Mittagspause sein, wenngleich sie sich vielleicht als Ritual anbietet. (Dazu habe ich an anderer Stelle schon mal mehr geschrieben). Für mich ist ein guter Moment für einen Spaziergang gekommen sobald ich mich dabei ertappe wie ich lustlos vor mich hinstarre. 15 Minuten im Freien wirken da bei mir Wunder…
     
  3. Obst am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
    Hand aufs Herz und Augen zu: Welches Lebensmittel erscheint bei dem Wort “Frühstück” vor dem inneren Auge? Kaffee? Nutella Brot? Müsli? Dachte ich mir. Obst scheitert bei den meisten Menschen morgens an dem vermeidlichen Aufwand der mit Waschen und Schneiden verbunden ist. Dabei lässt sich eine kleine Schüssel Obstsalat in weniger als 10 Minuten schnippeln.
    Es lohnt sich in jedem Fall, morgens mindestens ein Stück Obst zu sich zu nehmen. Wer regelmäßig den Tag etwa mit Obstsalat anfängt oder doch wenigstens einen Apfel in sein Müsli schneidet versorgt sich auf einfache Weise mit allem was hilft, Erkältungen und Infekte abzuwehren. Auch als Snack zwischendurch sehr empfehlenswert.
     
  4. Lachen
    Schon lange wissen wir: Lachen ist gesund! Allein schon das Verziehen des Gesichts soll angeblich das persönliche Wohlbefinden steigern, ganz zu schweigen von der Wirkung eines ausgewachsenen Lachanfalls… Noch viel besser als alleine lachen: In der Gruppe lachen. Denn dadurch verstärkt sich soziale Bindung und die ist – genauso wie gute Laune – dafür bekannt, genau den richtigen, gesundheitsfördernden Hormonmix im Körper auszuschütten.
     
  5. Wechselduschen
    Zeit für ein Geständnis: Ich bringe es beim besten Willen nicht übers Herz, mich eiskalt zu duschen. Aber es soll unglaublich gesund sein, besonders durch seine positive Wirkung auf das Immunsystem. Wach macht es auch… Als Tipp daher geeignet, in meinem persönlichen Fall aber auf die Dusche nach dem Saunagang begrenzt :-)

Das waren sie nun, 5 Tipps rund um mehr Gesundheit im Alltag. Wer noch eigene Tipps beisteuern will, den lade ich herzlich ein, die Kommentarfunktion zu nutzen… Ich freue mich schon darauf, von Euch zu lesen!

Mrz
10
2012

CeBIT Fazit

Wow… in Rückschau kommt es mir so vor als wäre ich gestern erst Richtung Hannover los gefahren und doch zog sich zwischendurch gefühlt die CeBIT ganz schön. Heute ist zwar noch ein Tag, erfahrungsgemäß ist dieser letzte Tag jedoch ein Highlight für sich und geht wirklich schnell rum…

Mein ganz persönliches CeBIT-Erlebnis dieses Jahr jedenfalls war durchsetzt von Highlights:

  • Ein Hammer-Auftritt. Die Hauptbühne war dabei ganz eindeutig ein Wahnsinns-Hingucker. Riesenbühne, fetter Touchscreen, Band und Zeichner auf der Bühne und das alles von Stereolize stylisch in Szene gesetzt… Dazu dann Top-Sprecher aus unseren Teams... Hammer!
  • Der CeBIT Run: Was für eine Atmosphäre! Es ist ein Erlebnis ganz eigener Art, durch die Messehallen zu laufen. Ich habe zwar nur 10,5km gemacht, auf die bin ich aber ausgesprochen stolz Smile Auch wenn konditionell vielleicht mehr drin gewesen wären: Bei einem Lauf in schnellem Wechsel zwischen den Hallen fällt einem so richtig auf, wie schlecht die Luft dort ist. Nach drei Runden hatte ich für meinen Geschmack eindeutig genug Feinstaub geatmet…
  • Die ESL in Halle 23: Fetter Sound, massives Gameplay, gigantisch coole Hardware rund herum…
  • Die Startups in Halle 17: Stichsägen- & Sprayerflair in der Standdeko, Sprecher mit null Vortragserfahrung, dafür aber voller Einsatz und einige großartige Ideen.
  • Darth Vader war auch zu Besuch! Muss ich mehr sagen?
  • Frau Merkel zum Greifen nah, Kevin Turner zu Besuch, Meetings mit super-interessanten Leuten… Ich komme richtig aufgeladen zurück in dem Wissen, dass die CeBIT Nachbereitung noch mal so viel Freude machen wird.
  • Zebresel mit ihrer Octokopter-Demo…

Alles in allem: Eine Hammer-Messe. Nur was nun der Park der Sinne wirklich ist… das zu klären muss ich mangels Zeit leider auf meinen nächsten Besuch schieben. Aber wer weiß: Vielleicht wäre ich ja ohnehin enttäuscht gewesen, jetzt kann ich mir einfach weiter vornehmen, irgendwann zu wissen, was das ist Smile

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Mrz
8
2012

Tag 3 brachte den Ansturm

Heute war der Bär los.

Und zwar am Eingang…

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… im Windows 8 Developer Forum (aka die Gunter & Felix Show Smile)…

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… und natürlich auch in den beiden Tech-Kinos am Hauptstand.

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Von den Theken jetzt mal ganz zu schweigen.

Abends dann waren ein Geschäftsessen auf dem Plan und ein Ritt am Zahngoldshop vorbei Richtung Heimat:

431661_322093867848616_100001440156494_982005_518790356_nOb die Oma auch noch mit dran hängen darf lies sich leider nicht mehr erschöpfend klären, allerdings würde ich das auch nicht ausschließen wollen.

Alles in allem ein sehr erfolgreicher Tag heute an dem ich alte Bekannte genauso wie neue Gesprächspartner getroffen habe. Und der Spaß kam auch nicht zu kurz…

Morgen will hier in Hannover der ÖNV streiken. Ich bin mal gespannt wie wir auf die Messe kommen werden. Wahrscheinlich sind die Menschenmassen, die heute auf der Messe waren morgen als hilflose Touries in Taxen im Stau. Confused smile

Mrz
6
2012

Der Angela-Presse-Vortrags-Meeting-Messetag mit Steak

SONY DSCMesse ist eine ganz besondere Zeit. Alle sind ein Stück weit auf “Kante genäht”, alles ist ein wenig bunter, lauter und fokussierter als sonst und ganz allgemein rücken alle ein wenig enger zusammen…

Für mich fing dieser erste Messetag mit einer Keynote an. Kevin Turner, unser Chief Operating Officer, war zur CeBIT gekommen und nutzte die Gelegenheit ein paar Worte an die Crew zu richten.

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Während KT dann zu seiner Keynote eilte, machten wir uns für den ersten Vortrag des Tages bereit. Oliver Scheer wollte über Metro Design sprechen und hat das letztlich auch getan. ´Weil’s so schön ist, hier noch mal ein Schnappschuss vom leeren Kino kurz bevor es losging Smile

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Die CeBIT 2012 steht für mich für chronischen Koffeinmangel. Mein Morgenkaffee fiel mangels funktionierenden (bäh) Nespresso-Maschinen leider aus. Alles danach getrunkene will ich gar nicht als Kaffee bezeichnen. Ich muss wohl mal gezielt Kaffee trinken gehen sonst wird das diese Woche nichts mehr…

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Mitten in Olivers Session dann die Überraschung: Die Kanzlerin würde direkt an uns vorbei laufen, hieß es. Es wurde Absperrband gespannt und plötzlich liefen eine Menge Leute mit Knopf im Ohr durch die Gegend… Schließlich kam sie in einem unglaublichen Troß angefegt:

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Und war dann auch genauso schnell weg wie sie da war.

Wir hingegen haben unseren Tag ganz normal fortgesetzt…

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Und waren abend dann gut fertig…

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Ein Steak im Block House rundete den Tag dann ab. Jetzt umfallen und schlafen um morgen wieder fit zu sein Smile

Mrz
5
2012

CeBIT Vorgeplänkel

Gestern bin ich gar nicht mal so spät angekommen. Trotzdem war mir nicht mehr nach großer Aktion, daher habe ich gleich als erste Station die Kletterhalle gewählt.

Kleines Fazit dazu: In Hannover sind die Routen leichter, der Eintritt deutlich höher und so richtig beeindruckt war ich dann auch nicht. Wenigstens hatte ich aber Muskelkater heute morgen Smile

In der Früh hieß es dann Hemden bügeln, vergeblich Gürtel suchen und los. Denn: Es war Tag der Haupt-Pressekonferenz und da war unter anderem einer unserer Partner am Start.

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Der Kaffee war etwas frustrierend… Ich bin heute noch nicht an richtigen Cappuccino gekommen und was aus der Kaffeemaschine lief hat mir erst mal Magenschmerzen bereitet. Im Moment überlege ich daher noch mal auf die Suche nach dem richtigen Schuss Koffein in die Stadt zu fahren… Vielleicht incl. einer weiteren Runde Klettern um den immer noch protestierenden Rücken wieder einzurenken.

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So leer wird das Foto auf den Boden der STB8 morgen früh nicht aussehen…

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Der Stand ist dieses Jahr wirklich sehr stylisch geworden. Eine echte Augenweide was da auf der Hauptbühne zu sehen ist…

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Mrz
4
2012

Die CeBIT hat mich wieder

Es ist wieder so weit… Am Dienstag öffnet die CeBIT ihre Tore und ich bin unterwegs Richtung Hannover. Ich verbinde viel mit dieser Messe an der ich jetzt zum 10. Mal teilnehme und mich schon jetzt wie jedes Jahr darüber amüsiere, dass alles gleichgeblieben ist.

Schon jetzt weiß ich, dass dieses Jahr gleich mehrere Highlights für mich bereithalten wird:

  • Der CeBIT Run… Kaum zu glauben: Den gibt es praktisch schon genauso lang wie die CeBIT selbst und dieses Jahr werde ich zum ersten Mal mitlaufen! Smile
  • Der Park der Sinne: Seit über 10 Jahren frage ich mich jedes mal wenn die Stadtbahn dran vorbeifährt, was sich wohl hinter diesem Namen verstecken mag. Dieses Jahr werde ich es herausfinden°
  • Das Escaladrome: Meine Physiotherapeutin, auch bekannt unter dem Namen “Die Frau mit den goldenen Händen” kennt meinen Rücken besser als jeder andere Mensch auf der Welt… Sie riet mir dringend, auch in der CeBIT-Woche Klettern zu gehen. Folglich sind meine Kletterschuhe dabei und das Escaladrome (cooler Name) schon vorgemerkt…
  • Diese Woche werden wir wohl Trekkies am Stand haben und Frau Merkel wird auch mal an uns vorbeifegen. Ich habe auf der CeBIT schon in Rufweite zu Arnold Schwarzenegger, Gerhard Schröder und jetzt eben dann auch Angela Merkel gestanden. Vielleicht sehen wir Frau Merkel ja auch… Woohooo…
  • Ich freue mich schon riesig auf eine Woche voller spannender Termine. Unsere Developer Konferenz ist rappelvoll, mein ganzes Team wird Sessions halten und ganz allgemein gibt es dieses Jahr ja auch wirklich viel Spannendes zu erzählen.

Ein Lowlight habe ich allerdings auch: mein Skateboard ist daheim geblieben, es war neben Sportzeug, 2 Laptops, Studienkrams, Anzug und der Kamera einfach nicht mehr sinnvoll unterzubringen… Sad smile 

Aber was soll’s, im Anzug will ich sowieso nicht riskieren, mich in den Dreck zu legen.

Wer von Euch ist auch da? Vielleicht ist ja mal Zeit für einen Besuch am Stand?

Feb
26
2012

Work Life Balance PlugIn für Outlook

Work-Life-Balance ist ein vielschichtiges Thema. Für jeden bedeutet der Begriff etwas anderes. Während für den einen die wahrgenommene Arbeitslast (und deren Zu- oder Abnahme) der ausschlaggebende Faktor ist, legen andere Wert auf das Gefühl, Kontrolle über die eigene Auslastung zu haben. Und wieder andere verweisen auf den zeitlichen Aspekt und auf die Zeiten zu denen Leistung von uns erwartet wird…

Für mich ist es sicherlich eine Mischung aus all den genannten Faktoren. Allerdings empfinde ich einen Faktor wichtiger als die anderen: Kontrolle und Selbstbestimmung über die eigene Zeiteinteilung. Wenn ich mich getrieben fühle, bin ich schnell gestresst und letztlich eben außer Balance.

Interessant ist dabei die Wirkung, die andere dabei auf mich haben. Wenn meine Peers oder Vorgesetzten abends und wochenends hektisch betriebsam sind und dabei auch meine Inbox mit Fragen auffüllen, machen sie zwar Gebrauch von ihrer eigenen Freiheit, werfen aber gleichzeitig bei mir die Frage auf ob ich mich nun mit einschwingen soll oder nicht…

Für mich hat Work-Life-Balance daher eine aktive und eine passive Seite. Aktiv kann ich mich selbst durch Aktion dafür entscheiden, Kontrolle zu übernehmen: Durch eigene freie Einteilung meiner Arbeitszeit (z.B. mal eine Nachtschicht einlegen, dafür aber am nächsten Vormittag frei nehmen…), durch gezielte Auszeiten, durch Wahl der Kommunikationsmedien etc.

Passiv jedoch nehme ich dabei meine Umgebung mit. Eine Mail, die ein Kollege von mir um 23h sieht mag ihn vor die Frage stellen ob er nicht doch schnell antworten soll. Wenn mein Team mich ständig per Lync als “busy” online sieht, auch an Wochenenden, sendet das schnell mal ein falsches Signal…

Weil es so einfach ist, all diese Punkte zu vergessen, habe ich eine technische Maßnahme zur Hilfe genommen: Ein Outlook Plugin, das mir hilft, zu bestimmten Zeiten sensibel für meine Umgebung zu sein.

Dazu ermittelt das Plug-In beim Start von Outlook die in Outlook konfigurierten off-work Zeiten. Immer dann, wenn ich außerhalb dieser Zeiten eine Mail schreibe, fragt es noch mal nach:

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Wenn ich hier auf “yes” klicke, wird die Versandverzögerung der Mail auf den nächsten Arbeitstag um 8:00 gesetzt. Damit ist die Mail geschrieben und im Postausgang, aber niemand muss sich damit auseinandersetzen bevor nicht wieder offiziell Bürozeiten sind.

Ist das Thema dann doch mal dringend und muss direkt adressiert werden, kann ich auch einfach auf “No” klicken und die Mail geht direkt auf die Reise. Ich habe dieses PlugIn jetzt schon drei Monate im Einsatz und finde es sehr nützlich.

In seiner neuesten Version ist es jetzt noch mit Lync verbunden… Wenn ich möchte, kann ich dem PlugIn erlauben, den Status von Lync basierend auf den Outlook Settings abends und Wochenends auf einen sinnvollen Status zu setzen. Zwei Stati bieten sich an: “Off Work” und “Appear offline”. Zur Zeit experimentiere ich mit letzterem. Er erlaubt mir, Lync weiterhin für TelCos und Anrufe zu nutzen aber dennoch nicht als “busy” sichtbar zu sein.

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Wer jetzt Interesse hat, der kann sich gerne mal selbst mit meinem PlugIn versuchen. Doch Vorsicht: Ich übernehme keine Garantie außer jener, dass mein PlugIn ganz übel zusammengehackt ist Smile

Bei mir läuft es jedoch völlig problemlos seit drei Monaten mit Outlook 2010 und Lync 2010 durch…

Downloaden, Entpacken und durch Klick auf “Setup” installieren. Wer wie ich Lync offline schalten möchte, der muss diese Möglichkeiten für Lync erst noch freischalten. Das kann man in der Registry machen, zur Vereinfachung ist hier das Reg-File dazu:

Die Lync Funktionalität des PlugIns ist by default zunächst abgeschaltet (da vielleicht ein ferngesteuertes Lync nicht jedermanns Sache ist Smile). Bei Bedarf kann man diese Funktion unter Datei>Optionen>Add-Ins aktivieren:

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Dazu das Add-In in der Liste auswählen und oben auf “Add-In-Optionen” klicken.

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Wichtig ist hier zu wissen, dass Lync zwischen Availability und Activity unterscheidet.

Um den Status “Offline” zu setzen, muss der erste Eintrauf auf “Offline” gesetzt werden und im zweiten Feld muss ebenfalls “Offline” stehen. Für “Off Work” braucht es “Away” als Availability und den String “off-work”.

Andere Stati wie “Busy” oder “Do not disturb” können direkt gesetzt werden. Dann einfach die hintere Textbox leer lassen.

Was soll das hier?

Das hier ist ein sogenanntes Web-Log (oder Blog) in dem Dirk Primbs sich selbstdarstellerisch, gelegentlich witzig und manchmal auch zynisch-unfreundlich über eine breite Spanne an Themen ausläßt. Von Religion über Politik bis Technik, Fernstudium und Patchwork 2.0 reicht die Bandbreite, macht da aber nicht halt. Ein Kraut-und-Rübenblog sozusagen. Trotzdem interessant, glaubt Dirk...

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