Jeder hat sie schon mal gesehen: Tattoos in fremden Sprachen, vielleicht auch gleich in einer exotischen Schrift, die irgendwelche Sinnsprüche oder Mottos ihrer Träger transportieren sollen.
Mag es bei asiatischen Schriftzeichen da noch hauptsächlich um den dekorativen Effekt gehen und nicht so schlimm sein, wenn eine sinnstiftende Linie verrutscht ist, wird das ganze so richtig peinlich, sobald die Schrift auch allgemein lesbar ist…
Mein Schatz und ich hatten jedenfalls eine Menge Spass bei diesem Anblick:

Falls der geneigte Leser sich jetzt fragt, was es daran auszusetzen gibt, empfehle ich einen Lateinlehrer zu fragen oder kurz bei Wikipedia zu schauen :-)
Heute lag sie in der Post… Meine NUS Card. Was das ist? Eine Mischung aus Rabattkarte für Studenten und – und darauf hatte ich es eigentlich abgesehen – internationalem Studentenausweis.
Mit dem kann man nämlich eine Menge an Rabatten und Vergünstigungen in Anspruch nehmen und generell finde ich schadet es gar nichts, sich als Studi ausweisen zu können…
Auf die NUS Card bin ich eher durch Zufall gestossen, eigentlich wollte ich ISIC Member werden. ISIC steht für International Student Identity Card und ist besonders für Reisen interessant. Leider verlangen die in Deutschland den Nachweis, dass man Vollzeitstudent ist, Fernuni gilt also nicht. Ich habe also weitergesucht und stiess dann auf die NUS Card. Die ist eigentlich “nur” eine in UK geltende Rabattkarte, aber für 1GBP extra kommt sie INCL. ISIC Membership über den Kanal geschippert. Tja… :-)
Mehr Infos und Bestellmöglichkeit gibts hier: http://www.nus.org.uk/NUS-Extra/
Oder für Vollzeitstudenten gehts auch ohne Umweg unter http://www.isic.de/

Leider leider leider…
Ich wollte eigentlich einen Blogpost zu der an anderer Stelle auch schon diskutierten Ähnlichkeit des Lebenslaufs von Horus und Jesus schreiben.
Ich hatte davon in dem ansonsten grandiosen Film “Religulous” von Bill Maher gehört und hatte mir anschließend vorgenommen, die entsprechenden Passagen selbst aus den Texten zu fischen. (http://www.sacred-texts.com)
Und leider leider leider muss ich zugeben, dass sich die Behauptungen bei ersten Stichproben einfach nicht halten ließen. Obwohl es doch irgendwie spassig gewesen wäre, wenn schon Horus gekreuzigt worden wäre :)
Aber wenigstens stimmt es, dass auch Horus wiederauferstanden ist (jedoch sind das nicht einige andere Götter auch?) und dass seine Geburt etwas seltsam anmutete…
Immerhin ließen sich andere Behauptungen des Films mühelos verifizieren… Z.B. die, dass es in der Bibel ziemlich haarsträubende Unterschiede zu den allseits bekannten “10 Geboten” gibt. Einfach mal schauen was Mose da in seinen zweiten Satz Steintafeln diktiert wurde: http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/ex34.html
:D
Ich bin im Moment süchtig… informationssüchtig :-)
Selten hatte ich so einen Spaß daran, mich durch Fachbücher zu kramen wie zur Zeit mit meinen Studienmaterialien. Gestern sass ich vor den Videos, die mit meinem Social Science Kurs kamen und lernte, wie Menschen, Beziehungen, Gegenstände und Regularien zusammengehören.
Die für mich interessantesten Fakten, die ich jetzt mal mitgenommen habe waren
- Die Zusammenhänge verändern sich je nach Zeit zu der sie beobachtet werden.
- Rollen sind dynamisch, definieren sich durch Eigen- und Fremdwahrnehmung und anders als allgemein angenommen gibt es keine “echte” Rolle sondern nur performte Rollen. Im Zweifel findet die “Performance” halt nur vor einem einzigen Zuschauer statt: Sich selber.
- Regeln und Interaktionsmuster werden permanent ausgehandelt und sind nie fix. Menschen dehnen und verändern diese Regeln ständig. Sie sind abhängig von kulturellem Hintergrund, Erfahrungen, den beteiligten Personen, dem Umfeld und eben der Zeit zu der sie stattfinden.
Inzwischen auch ganz unterhaltsam ist mein Mathekurs. Er ist zwar immer noch auf dem Niveau einer Fingerübung, aber inzwischen wenigstens auf einem Level, der ein wirklich unterhaltsamer Zeitvertreib ist. Das Buch ist jedenfalls wirklich sehr gut gemacht und enthält immer wieder interessante Hinetrgründe und Rätsel als Bereicherung des reinen Stoffs.
So habe ich gelernt, dass Zahlen – wenn sie in der Natur, z.B. durch Messungen, erfasst wurden keine gleichmäßige Ziffernverteilung aufweisen. So ist die 1 die mit Abstand häufigste Ziffer und die Häufigkeit nimmt mit Wert der Ziffer ab, sprich: die zwei ist ein wenig seltener, die drei nochmal bis schließlich zur seltensten Ziffer 9.
Das ganze nennt sich Benfordsches Gesetz und kann verwendet werden, um z.B. statistisch festzustellen, ob Zahlen von Menschenhand oder echten Messungen stammen… Coole Sache das :-)
Ansonsten gehts diese Woche mit Marketing los. Auch da bin ich schon ziemlich gespannt…
(Grafik aus Wikipedia)
Heute hat mich die Open University wissen lassen, dass sie mir nicht erlauben wird, mehr als 120 Punkte zu studieren. Schließlich sei das ja fast ein Vollzeitstudium. *seufz*
Meine Familie wird es mir danken, schließlich heisst das jetzt, dass ich immer mal wieder im Jahresverlauf für mein Studium wenig zu tun haben werde. Sehr schön :-)
Inzwischen sind sie da, die Unterlagen für die zwei zusätzlichen Kurse (“Introducing social science” und “Discovering mathematics”), die zu meinem Studium an der OU gehören.
Ich muss zugeben, dass ich ganz heiß auf den Mathekurs war, hatte ich doch schon lange den Wunsch, mein Mathewissen wieder aufzupolieren. Ich habe auch nicht den Einstiegskurs gewählt, sondern Kurs Nr. 2, der dann auch bei wirklich interessanten Themen enden sollte.
Allerdings bin ich jetzt ein wenig enttäuscht, denn es hat mich nur eine Woche gekostet, das erste Buch komplett durchzuarbeiten und bis jetzt bin ich (mal abgesehen von den englischen Begrifflichkeiten) noch auf nichts gestossen, dass mich wirklich gefordert hätte.
Dazu muss man ein paar Dinge wissen:
1. Der Kurs ist auf 9 Monate Gesamtdauer angelegt und hat 4 derartige Bücher.
2. Der Kurs fängt eigentlich erst am 6. Februar an.
3. Nein, ich bin kein mathematischer Überflieger… In Buch 1 haben wir Themen wie “Umrechnung von Einheiten”, “Prozentrechnung” und – woah, trommelwirbel – Bruchrechnen gehabt… *seufz*
Jetzt könnte ich mich ja freuen, denn das bedeutet, dass meine Arbeitslast gesenkt wird. Auf der anderen Seite würde ich dieses Studium gerne in der kürzest möglichen Zeit durchziehen was mir jetzt das Gefühl gibt, ich hätte den Kurs parallel zu einem schwierigeren Thema nehmen sollen.
Geduld ist halt einfach nicht meine große Stärke :-)
Zum Beispiel allen anderen Papas und Möchtegernrodlern
der nächsten Schlittenbahn mal so richtig zeigen wer der Held der Piste ist.
Dieses Gadget wird von einer Firma namens Alurunner vertrieben und kommt mit Technik, die man bisher nur im Mountainbiking-Bereich gefunden hat. Professionelle Dämpfung, richtig gute Lage…
Höchstens ein wenig viel Geld kostet das Teil, dafür hat man seinen Anspruch auf den besten Startpunkt auf der Piste gleich mal deutlich gemacht :-)
Und nein, ich hab ihn mir noch nicht gekauft. Nur cool… ja, cool finde ich ihn.
Ein typischer Tag… Ich habe mich im Büro eingefunden und es mir mit meinem Kaffee vor dem Rechner bequem gemacht. Ein Blick in die Inbox enthüllt 65 Mails, die auf mich warten. 65? Nein… Das sind schon mal ca. 30 Mails aus Maillinglisten, die ich vermeindlich lese und ca. 10 Hinweise darauf, wer mir wieder bei Twitter folgt, meinen letzten facebook Eintrag gut fand oder auch das Kino-Newsletter, dass ich schon seit Jahren wieder abbestellen will und nur deswegen noch bekomme weil ich es in einen Unterordner ablegen lasse.
Ich lösche also was gelöscht werden kann, bearbeite den Rest und nach einer Weile sieht meine Inbox wieder ganz manierlich leer aus. Zeit, mich um dieses wirklich wichtige Excelsheet zu kümmern vor dem ich mich schon so lang drücke…
Ich öffne also Excel und mache mich missmutig an die Arbeit.
Nach 10 Minuten stelle ich mir die Frage, ob nicht ein kurzer Blick in Facebook legitim wäre… Aber ich bleibe hart.
Bis der Toast erscheint, der mich darauf hinweist, dass eine Mail eingetroffen ist. Reflexartiger Klick darauf noch bevor ich weiss, worum es eigentlich geht:
HotSandra76 folgt mir also jetzt bei Twitter… seufz…
Zurück zum Excelsheet… Reindenken… Lustloses Zahlengestochere.
Da! Fast hätt ichs nicht bemerkt! Das Briefsymbol deutet auf eine weitere Mail hin!
usw. usf.
So habe ich früher immer wieder gearbeitet und emails on-time beantwortet, facebook zeitnah nach dem gerade eingetroffenen Kommentar durchforstet und mehrmals pro Woche Twitter genutzt um entweder irgendwas zu schreiben statt zu mich zu konzentrieren oder meine Followerliste von Werbetwitterern zu befreien. #seufz
Und jetzt? Jetzt ist alles anders! :-)
Mein Twitter-Account ist gelöscht, mein Outlook zum Schweigen verurteilt (zwei Klicks und alle Mailbenachrichtigungen waren aus) und Facebook wird nur noch sporadisch und gezielt gecheckt.
Und es fühlt sich GUT an! Ich habe wieder Kontrolle!
Outlook darf zwar im Hintergrund offen bleiben (ich muss einfach zu oft ran), aber jetzt bin ich derjenige, der beschliesst ins Postfach zu schauen und nicht mehr irgendeine Benachrichtigung, die mir das Gefühl gibt, moralisch zum sofortigen Reagieren verpflichtet zu sein. :-)
…seit nämlich auf dem Studentenportal meiner Uni (der Open University in England) der Kursbereich freigeschaltet ist. Inzwischen habe ich mir den Kram heruntergeladen, auf meinem Sharepoint gebunkert und die ersten Übungen gemacht. Und was soll ich sagen: Ich hatte einen Mordsspass damit :-)
Das hier studiere ich:
BA (Honours) Business Studies
Drückt mir die Daumen, dass ich das Zeitmanagement hinbekomme :-)
Tatort: Unterschleißheim, Büro. Der nichtsahnende Microsoft Mitarbeiter Dirk Primbs öffnet eine EMail von Frank Prengel in der ein ganz besonders ekliges Vieh gefeatured wird. Wenige Stunden und EMails später haben wir folgende Links beisammen (und die Gewissheit dass auf diesem Planeten UNGLAUBLICH WIEDERLICHE Tiere existieren…). So… jedenfalls habe ich schlecht geträumt danach. Brrrrrr. Wovon ich rede?
Klick doch mal hier (zungenessender Parasit), hier (fiese Jagdmethoden im Tierreich) und zur Krönung (Achtung, das ist wirklich gar nichts für zarte Gemüter und leichte Mägen: der Medinawurm) hier. Waaaaaaaaaaaaaaaaah!